email whatsapptwitter facebook

Wir Menschen kommen nicht zur Ruhe

von Björn Gschwendtner

Die politischen Führer jeglicher Couleur haben versagt – heißen sie nun Präsident, Ministerpräsident, Premierminister, Kanzler oder König. Es sind eitle Taugenichtse, die die Bevölkerungen mit ihren Allmachtsphantasien als Verfügungsmasse betrachten – als Bauernopfer auf dem globalen Schachbrett (Brzeziński). Sie selbst ziehen nie in die Kriege, die sie anzetteln, aber gerieren sich als Menschenfreunde. Das ist kein Zustand!

Sie nennen es „Unsere Demokratie“ (Steinmeier) und die Menschen fallen auf dieses Etikett herein, trinken von dem Kakao, durch den man sie zieht (Kästner) – und er schmeckt ihnen sogar noch. Mit dem Schlagwort Demokratie kann man den Menschen den Neoliberalismus – den Kapitalismus auf Steroiden – schmackhaft machen. Demokratie klingt immer gut. Marktkonforme Demokratie (Merkel) klingt für „die da oben“ noch besser. Alles, was dem Geldverdienen im Wege steht, wird beseitigt. Der Kapitalismus mag nach dem Zweiten Weltkrieg als sogenannten „soziale Marktwirtschaft“ den Lebensstandard der Menschen erhöht haben, aber früher oder später werden alle Errungenschaften wieder von ihm verschluckt. Das ist kein Zustand!

Das Befürchtete ist eingetreten: Corona wird durch ein weiteres Ereignis abgelöst. Und der Krieg in der Ukraine wird wiederum von etwas abgelöst werden, das die Menschen beständig auf Trab hält und den globalen Ausnahmezustand und die Zukunftsängste verfestigt. Möglich ist alles. Eine Ausweitung des Krieges auf die gesamte Welt mit Einsatz nuklearer Waffen, ein Aussetzen des weltweiten Internets (die Planspiele dazu sind – wie bei Corona – bereits durch die üblichen Verdächtigen durchgeführt worden), eine erneute Biogefahr durch transhumanistische Frankenstein-Experimente, ein Wiederaufkeimen von gesteuertem Terror oder ein Zusammenbruch des längst intensivmedizinisch behandelten Geldsystems. Der Phantasie der globalistisch-kapitalistischen Verbrecherbande sind scheinbar keine Grenzen gesetzt, denn sie verdienen an den Lösungen der Probleme, die sie selbst geschaffen haben oder noch schaffen werden. Wir Menschen kommen nicht zur Ruhe. Das ist kein Zustand!

Die meinungsbildenden Medien haben in ihrer Aufgabe als vierte kontrollierende Gewalt gänzlich versagt und jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Auch sie sind kapitalistischen Zwängen unterworfen, auch sie haben mit der Politik angebandelt – gerade die öffentlich-rechtlichen. Die Drehtür von der und zur Politik funktioniert nicht nur mit der Wirtschaft, sondern auch mit den Medien. Das ist kein Zustand!

Björn Gschwendtner,

geboren 1977 in Frankfurt am Main, hat den klassischen beruflichen Werdegang als Biologielaborant hinter sich gelassen und entschied sich, sein Hobby, das Zeichnen und Malen, zum Beruf zu machen.

© 2021 Verein für kulturelle Information

Impressum